Kryptographie-Experte Bruce Schneier hat kürzlich in seiner Kolumne bei Wired en passant begründet, warum die anonyme Editierbarkeit der Wikipedia nicht schadet. Im Internet, so Schneier, ist Anonymität ohnehin nur noch als Pseudo-Anonymität zu haben. EBay und Wikipedia funktionieren deshalb so gut “pseudo-anonym”, weil zusammen mit den verwendeten Pseudonymen stets auch die Geschichte der Handlungen ihrer Besitzer offenliegt; Schneier spricht von Informationssystemen mit verteilter Verantwortlichkeit.
Der hier – ein paar Beiträge zuvor – zitierte Telepolis-Artikel sitzt einem verbreiteten MiÃ?verständnis auf, wenn er den ‘Rückzug in die Anonymität’ als eine von “Fünf Herausforderungen für die Wikipedia” (so die Ã?berschrift des Artikels) bezeichnet. Richtig ist zwar, daÃ? es schade ist, wenn Wikipedianer ihre Autorschaft in dem Projekt gegenüber der ‘AuÃ?enwelt’ hinter einem Pseudonym verbergen müssen – aber dieses Problem läÃ?t sich nur schwerlich der Wikipedia anlasten.
Warum die Wikipedia kein Anonymitäts-Problem hat
Kryptographie-Experte Bruce Schneier hat kürzlich in seiner Kolumne bei Wired en passant begründet, warum die anonyme Editierbarkeit der Wikipedia nicht schadet. Im Internet, so Schneier, ist Anonymität ohnehin nur noch als Pseudo-Anonymität zu haben. EBay und Wikipedia funktionieren deshalb so gut “pseudo-anonym”, weil zusammen mit den verwendeten Pseudonymen stets auch die Geschichte der Handlungen ihrer … „Warum die Wikipedia kein Anonymitäts-Problem hat“ weiterlesen