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Warum die Wikipedia kein Anonymitäts-Problem hat

Kryptographie-Experte Bruce Schneier hat kürzlich in seiner Kolumne bei Wired en passant begründet, warum die anonyme Editierbarkeit der Wikipedia nicht schadet. Im Internet, so Schneier, ist Anonymität ohnehin nur noch als Pseudo-Anonymität zu haben. EBay und Wikipedia funktionieren deshalb so gut “pseudo-anonym”, weil zusammen mit den verwendeten Pseudonymen stets auch die Geschichte der Handlungen ihrer … „Warum die Wikipedia kein Anonymitäts-Problem hat“ weiterlesen

Kryptographie-Experte Bruce Schneier hat kürzlich in seiner Kolumne bei Wired en passant begründet, warum die anonyme Editierbarkeit der Wikipedia nicht schadet. Im Internet, so Schneier, ist Anonymität ohnehin nur noch als Pseudo-Anonymität zu haben. EBay und Wikipedia funktionieren deshalb so gut “pseudo-anonym”, weil zusammen mit den verwendeten Pseudonymen stets auch die Geschichte der Handlungen ihrer Besitzer offenliegt; Schneier spricht von Informationssystemen mit verteilter Verantwortlichkeit.
Der hier – ein paar Beiträge zuvor – zitierte Telepolis-Artikel sitzt einem verbreiteten MiÃ?verständnis auf, wenn er den ‘Rückzug in die Anonymität’ als eine von “Fünf Herausforderungen für die Wikipedia” (so die Ã?berschrift des Artikels) bezeichnet. Richtig ist zwar, daÃ? es schade ist, wenn Wikipedianer ihre Autorschaft in dem Projekt gegenüber der ‘AuÃ?enwelt’ hinter einem Pseudonym verbergen müssen – aber dieses Problem läÃ?t sich nur schwerlich der Wikipedia anlasten.

Wikipedia – Vorbild für medizinisches Publizieren

Peter Frishauf, Gründer des Ã?rzte-Informationsdienstes Medscape, schrieb letzte Woche über den Vorbildcharakter der Wikipedia für die Zukunft des medizinischen Publizierens: In traditional publishing, readers must wade through many articles on a subject, each written by a few experts, published at 1 moment in time. In Wikipedia you read 1 living article written by many, continually … „Wikipedia – Vorbild für medizinisches Publizieren“ weiterlesen

Peter Frishauf, Gründer des Ã?rzte-Informationsdienstes Medscape, schrieb letzte Woche über den Vorbildcharakter der Wikipedia für die Zukunft des medizinischen Publizierens:

In traditional publishing, readers must wade through many articles on a subject, each written by a few experts, published at 1 moment in time. In Wikipedia you read 1 living article written by many, continually updated by many. Who needs 50 articles on avian flu when 1 will do? And Wikipedia content is often the best on the Web, which means the best anywhere. For writers, Wikipedia offers neither authorship, recognition, reward, nor punishment. Articles aren’t indexed, but with Google and Yahoo!, who needs it? The motivation for writing is love of information and a desire to share it. I say a variant of Wikipedia for medicine is the future — and it’s good.

(Via OA News)

Going overboard with Wikipedia tags

Mike Linksvayer begründet pragmatisch, warum es in vielerlei Hinsicht besser ist, auf den Wikipedia-Artikel über eine Organisation oder Firma zu verlinken statt direkt auf deren jeweilige offizielle Website. Er vermutet auch, daÃ? die Wikipedia für die “Verschlagwortung” des Webs generell immer wichtiger werden wird. Linksvayer war hier schon mal in einem ähnlichen Kontext erwähnt worden. … „Going overboard with Wikipedia tags“ weiterlesen

Mike Linksvayer begründet pragmatisch, warum es in vielerlei Hinsicht besser ist, auf den Wikipedia-Artikel über eine Organisation oder Firma zu verlinken statt direkt auf deren jeweilige offizielle Website. Er vermutet auch, daÃ? die Wikipedia für die “Verschlagwortung” des Webs generell immer wichtiger werden wird.
Linksvayer war hier schon mal in einem ähnlichen Kontext erwähnt worden. Er schreibt übrigens nicht nur ein lesenswertes Weblog, sondern ist auch technischer Geschäftsführer der Creative Commons.

Wissen – individuelles Heldentum oder andauernder sozialer ProzeÃ??

In der aktuellen Ausgabe seines Newsletters Journal of the Hyperlinked Organization klärt David Weinberger darüber auf, warum traditionelle Medien die Wikipedia nicht verstehen können. Nur an einer Stelle verstehe ich den guten Weinberger nicht so ganz: Er unterstreicht, daÃ? selbst Jimmy Wales immer wieder daran erinnere, daÃ? Lernende die Wikipedia nicht zitieren sollten. Wohl wahr, … „Wissen – individuelles Heldentum oder andauernder sozialer ProzeÃ??“ weiterlesen

In der aktuellen Ausgabe seines Newsletters Journal of the Hyperlinked Organization klärt David Weinberger darüber auf, warum traditionelle Medien die Wikipedia nicht verstehen können.
Nur an einer Stelle verstehe ich den guten Weinberger nicht so ganz: Er unterstreicht, daÃ? selbst Jimmy Wales immer wieder daran erinnere, daÃ? Lernende die Wikipedia nicht zitieren sollten. Wohl wahr, doch das gilt für jede Enzyklopädie, und gerade nicht speziell für die Wikipedia! Enzyklopädien sollen den bereits öffentlichen Wissensstand zusammenfassen, sie sind quasi virtuelles Allgemeinwissen. Deshalb steht das Nachschlagen im Lexikon ja auch am Anfang und nicht am Ende der Auseinandersetzung mit einem Thema. (Die Wikipedia ist allerdings das einzige Lexikon, das von seinen Benutzern nach ausführlicherer Beschäftigung mit der Sache korrigiert oder ergänzt werden kann.)

Virales Marketing – ohne die Wikipedia

Die Telekom hat einen virtuellen Bestseller-Romanautor für einen Werbespot erfunden, dem dann ein Wikipedia-Artikel gewidmet worden ist. Ein Weblog-Posting von TomK32 zeigt, warum diese sog. virale Marketingstrategie zumindest dieses mal bei der Wikipedia nicht aufgehen wird.

Die Telekom hat einen virtuellen Bestseller-Romanautor für einen Werbespot erfunden, dem dann ein Wikipedia-Artikel gewidmet worden ist. Ein Weblog-Posting von TomK32 zeigt, warum diese sog. virale Marketingstrategie zumindest dieses mal bei der Wikipedia nicht aufgehen wird.