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Verlinkung vernachlässigbar? Über die Änderung des Suchprozesses

Das war eigentlich das Strukturprinzip des WWW, dass man mit blau unterlegten Hyperlinks (blau unterlegt) auf andere Inhalte verweisen konnte. Diese Vernetzung von Inhalten war die Struktur, die man als Anbieter legen und als Nutzer*in verfolgen kann. – Google veröffentlicht jetzt Statistiken, dass Links von Nutzern nicht mehr verfolgt werden: 68% der Google-Suchen enden ohne einen Klick [via Sven Gigold]. Sprich: Das Konzept der “Such”maschine, gleich Antworten zu liefern, ist im Trend.

Wichtig in einer solchen Situation ist, wie Gigold sagt:

Die große Herausforderung ist jetzt nicht “noch mehr Content”, sondern “noch mehr Verbindung” – Community und echte Beziehungen jenseits der großen Plattformen werden wichtiger, wenn du nachhaltige Reichweite und Umsätze haben willst.

Sprich: Eigene Plattformen werden wichtiger, beispielsweise das Wiblio-Projekt der Berliner Bibliotheken, bibcourse, die Blogs und eben nicht die Honigtöpfe der großen Plattformen, an denen selbstbestimmtes Handeln und Informationsgewinnung kleben bleibt.

[Der Sven Gigold-Eintrag stammt aus rivva]

KIs wie ChatGPT verursachen einen gigantischen ökologischen Fußabdruck

Und wie bei den Automobilen ist es nicht nur der Verbrauch, der bei Nutzung entsteht, sondern schon die Herstellung, sprich in diesem Fall: das Training der “smarten” Maschinen. Ein Artikel auf t3n.de. [via Jens Mittelbach]

Digitalisierung adieu!

In Gießen ist das Netz etliche Tage down. Zeit Campus berichtet davon und schreibt auf S. 2:

“Wenn wichtige Teile eines Systems erst einmal digitalisiert sind, lässt sich die Zeit nur noch schwer zurückdrehen.”

Der Katalog der Bibliothek ist weg, die Ausleihe soll erst einmal analog erfolgen. – Es ist doch schön, wenn man alternative digitale Kanäle hat, wie z.B. Twitter oder Facebook …

Möge niemand glauben, dass es ihn nicht erwischen könne!