Human-scale conversation since 1998: No feeds. No follows. No engagement tricks. Brainstorms Metanetwork – empfohlen von Howard Rheingold.
Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen
Human-scale conversation since 1998: No feeds. No follows. No engagement tricks. Brainstorms Metanetwork – empfohlen von Howard Rheingold.
Aufzeichnung des Ideencafés der Grünen Bibliothek:
Die generative KI – erzeugt vor allem eines: den Druck, in Bezug auf Technologieeinsatz und Kenntnisstand nicht abgehängt zu werden. Angesichts des rasant wachsenden Fuhrparks an KI-gestützten Diensten fehlt allerdings häufig ein Bewusstsein dafür, welche immensen Ressourcen für Training und Betrieb aufgewendet werden müssen und auch, welcher Praktiken sich die großen Anbieter zu deren Bereitstellung bedienen. Gerade Bibliotheksmenschen sind aufgrund ihrer Funktion im öffentlich geförderten Informationsinfrastrukturbereich und aufgrund ihres Wertekanons dazu prädestiniert, für die ökologischen und sozialen Kosten des Einsatzes dieser Art von KI-Anwendungen sensibilisiert zu sein und ihrerseits andere zu sensibilisieren.
Aufgezeichneter Vortrag auf fairtube: https://fair.tube/w/mKujy418nvR6oyErtFmef4
Folien des Vortrags von Argie Kasprzik: https://doi.org/10.5281/zenodo.18659686
“Das #FIDNetzwerk hat eine neue Website: https://fid.network!
Der Online-Auftritt bündelt die Vielfalt, Leistungsfähigkeit & strategische Ausrichtung des gesamten Netzwerks an einem zentralen Ort – klar strukturiert, zugänglich und international anschlussfähig. FID.Network richtet sich an Fördereinrichtungen, Politik, Partner in der #Informationsinfrastruktur & an alle, die sich für forschungsnahe Services, kooperative Strukturen und nachhaltige Informationsversorgung interessieren.”
Wer ein wenig in der Bibliotheksgeschichte der letzten zwanzig Jahre bewandert ist, kann bei solcher Prosa nur leise stöhnen: Hatten wir doch schon alles! Wenn man hier im Weblog in die Suche einfach das Wort “Sondersammelgebiet” eingibt,dann spuckt es jede Menge Einträge aus mit “Virtuelle Fachbibliothek”, “Sondersammelgebiet”, “Vascoda” (ach! Vascoda!) und dergleichen. Dinge, die längst wieder vergessen sind. – Die Sammlung bei Webis, die heute die FIDs auflistet, ist ein schwaches Echo der damaligen Zeit, als es die Sondersammelgebiete auflistete.
So viele Kooperationen im deutschen Bibliothekswesen sind still & leise zugrunde gegangen, nachdem man auf den Bibliothekartagen Marketingsprech herausdröhnte wie dieser Text oben, der auf die Kappe des DIPF geht. Ich denke immer noch an den Kollegen, der Jahre stets auf befristeten Stellen in einem Sondersammelgebiet gearbeitet hatte, bevor er an einer Hochschulbibliothek untergekommen war. Das war kurz nach der Aufgabe von Vascoda. Er meinte, “jedenfalls habe ich oft reisen dürfen und andere Bibliotheken sehen können.” Ein wenig zu wenig für den Aufwand, wie?
Vielleicht könnte man heimlich, still & leise einmal an einer nachhaltigen Infrastruktur bauen? Wäre wünschenswert, so wenig, wie wir in der vergangenen Zeit zu Stande gebracht haben!
Die IFLA Environment, Sustainability and Libraries (ENSULIB) Section hat die “IFLA Guidelines for Green Libraries” publiziert. Diese Anleitung stellt einen umfassenden Rahmen für die Entwicklung, das managen und die Evaluation von grünen und nachhaltigen Bibliotheken in verschiedenenen Kontexten dar. Eine Übersetzung in verschiedene Sprachen, auch deutsch, ist geplant.
Dieser Artikel von tarnkappe.info behandelt die mangelnde Nachhaltigkeit von Microsoft, welche durch nicht mit Windows 11 kompatible Rechner jede Menge Computerschrott erzeugen wird, obwohl das nicht notwendig ist. Der Artikel wirbt dafür, bei möglichst viele ältere Rechnern auf Linux Mint oder Ubuntu umzurüsten. Das ging mir ebenfalls im Kopf herum. Wäre auch ein Beitrag für die grüne Bibliothek. Aber was die städtische IT/die Uni-Rechenzentren wohl dazu sagen werden?
Die Stuttgarter Nachrichten bringen einen Bericht zur Stadtbibliothek Heimsheim, die für Nachhaltigkeit vom dbv ausgezeichnet wurde. Dieser zeigt einen Film auf YouTube über die Leihbar.
Ein schweizer Ratgeber mit Best Practice-Beispielen. Kein Open Access. [via dbv]
Die IFLA-Sektion Environment, Sustainability and Libraries (ENSULIB) hat ein Dokument mit dem Namen „10 Reasons for Environmental Sustainability in (Public) Libraries“ – 10 Gründe für ökologische Nachhaltigkeit in (öffentlichen) Bibliotheken – veröffentlicht.
Das Papier ist auf Englisch und als deutsche Übersetzung zugänglich.
Was kann eine #Bibliothek zu #Nachhaltigkeit beitragen? Zum Beispiele, indem sie Räume zur Verfügung stellt, Gegenstände, verleiht, Saatgutbibliotheken und Repaircafés aufbaut, erklärt Tim Schumann von der @stbibpankow: https://t.co/T2ZjYpTUgd
— KulturManagementNet (@kmnweimar) January 30, 2023
Alle reden vom Sparen. Ist es gestattet, dass eine der ersten “Checklisten” der OPL-Kommission des BIB das Sparen betraf? Es war die Nr. 3. Vielleicht sollte man sie aufgrund der aktuellen Situation noch einmal überarbeiten.
Jedenfalls kommt die ganze elektronische Ausstattung in den Blick: gerade hat Christiane Schulzki-Haddouti (die schon seit Jahren hervorragende Artikel zur EDV schreibt!) einen Artikel zum Verbrauch von Energie und Ressourcen geschrieben. Und von Nele Hirsch kam im eBildungslabor ein bedenkenswerter Artikel zur Nachhaltigkeit von Tools.
Das sind Dinge, die sowohl bei der Anschaffung/Installation als auch im Gebrauch zu Buche schlagen. Bisher hat man zu wenig daran gedacht, jetzt wird es relevant. – Wir werden noch oft davon hören!
Interview: Wie kann man in der IT schnell und nachhaltig Energie sparen? – https://t.co/69NtS7nP5Q
— Tobias Zeumer (@vform) August 25, 2022
Gerade entdeckt: tolle Beispiele für nachhaltige Bibliotheksarbeit. #Archive / #Bibliotheken können zwar nicht die Welt retten, aber als Wissensvermittler einen signifikanten Beitrag zu mehr Informiertheit u. damit Handlungskompetenz leisten. #Agenda2030 https://t.co/zJDUyrbzCv pic.twitter.com/ejpioGqDDL
— Carolin Hahn (@hahncarolin) May 18, 2022
Aktion des Südtiroler Bibliotheksverbandes zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030. Die Aktion hat 2021 begonnen und soll in diesem Jahr fortgesetzt werden. Bericht in stol.it.
Die Heinrich-Böll-Bibliothek in Berlin-Pankow ist seit Juni 2021 eine Verteilstation für Lebensmittel. Auf der Homepage wird das Konzept näher erläutert.
FaMI-Auszubildende aus #Berlin haben im Rahmen eines Marketing-Projektes in der Berufsschule das Blog "Keep it simple and #green" konzipiert. Inhaltlich ein informativer und toller Auftakt. 👏👏🙂👇https://t.co/7ptRKCprsh
— Netzwerk Grüne Bibliothek (@NetzGrueneBib) July 3, 2021
Das war auf Twitter ein Hinweis von der Stadtbibliothek Charlottenburg-Willmersdorf.