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Removing Intrusive AI from stuff

@anotherfami weist auf den blogpost von @jessamyn in ihrem Blog librarian.net hin, in dem für

  • Google Workspace
  • Apple Intelligence & Siri
  • Copilot & Windows 11
  • Browser embedded AI (Chrome, Edge, Firefox, DuckDuckGo)
  • WhatsApp
  • Android/Gemini

gezeigt wird, wie man das ausschaltet – als bibliothekarische 
Aufgabe!

Aus dem Nähkästchen geplaudert: Änderung der Google-Suche

Keine Banner, keine Ads – die Werbung wandert direkt in die Antwort. Was verdeckt ist, ist die blitzschnell vorhergehende Auktion, wer bzw. wessen Werbung zum Zug kommt, die dann direkt in die Antwort eingeflochten wird. Und dafür benötigt Google die ganzen Daten aus den verschiedensten Diensten, um das Menü gebrauchsfertig anrühren zu können, ein Menü, das fast ohne Hinweis auf die Quellen auskommt.

Ein sehr instruktiver Bericht aus dem Weblog von Matthias Ott, zwar englischsprachig, aber sehr gut zu verstehen! Vielleicht sollte man sich das Ende seines Beitrags nochmal auf der Zunge zergehen lassen:

Google is betting its entire future on a world where people eagerly hand over their emails, their files, their habits, and their trust – to an AI system that will quietly auction off their attention, word by word, to the highest bidder. The ad infrastructure is ready. The question is whether the audience is.

[via rivva]

Regime der virtuellen Kleptokraten

So langsam fallen alle Schranken: Google installiert bei allen Nutzern von Chrome-Browsern ungefragt ein 4 GB grosses AI-Modell, das sich zudem kaum löschen läßt. Google folgt damit Anthropic, das bei einem Browser Add-On offensichtlich auch so vorgegangen ist. Ein ausführlicher Bericht erschien bei That Privacy Guy. Privacy? Das Recht auf Einverständnis? Einfach überrannt. Deprimierend.

KI auf der Platte – geschenkt oder Lockangebot?

Schieb.de macht auf ein Angebot von Google (bekannlich not evil</ironie) aufmerksam: LM Studio – ein Programm für Windows, Mac und Linux, ein Einstieg in lokale KI. Die Daten bleiben auf dem Rechner, man bemüht kein externes Rechenzentrum. Das ist schon ‘mal nett, doch der Satz, man

gewöhnt sich an das Ökosystem. Sobald mehr Leistung, Skalierung oder professioneller Support nötig werden, wartet Google Cloud.

sollte misstrauisch machen.
Wer die Geschichte von unzähligen Software-Angeboten seit Web 2.0 Revue passieren läßt, weiß, dass irgendwann die Daumenschrauben angezogen werden und der Spruch mit “not evil” halt nicht mehr stimmt. (Weswegen ihn Google ja auch ausradieret hat) – Das Angebot ist sicher attraktiv, auch in seiner Ausformung, insbesondere für jene, die sich aus Klimagründen bisher zurückgehalten haben. Doch sie sollten den Haken im Blick behalten. Vielleicht sollte man noch auf Open-Source-Modelle warten. Schwierig.
[via rivva] (Dank an @SemAntiKast@openbiblio.social für die Beratung!)

Langsame, systematische Austrocknung der Internetquellen

Erste große Website wegen Googles AI Suchergebnissen geschlossen
Übersicht mit KI: Erste große Website macht ganz konkret wegen Googles AI Suchergebnissen dicht – weil sie deshalb keine Besucher mehr “erfährt”.

Der Diebstahl der KI und die Effekte, die dies für die Internetnutzug und -recherche haben wird, wird hier plastisch geschildert. Holland-Cycling.com schließt 2026 seine Homepage. Artikel auf Herrmontag.

arte-Doku: KI: Der Tod des Internets

“Filmemacher Mario Sixtus stößt während seiner Entdeckungsreise im sterbenden Netz auf Suchmaschinen, die ihre Orientierung verlieren und aus Ratlosigkeit an ihrer eigenen Abschaffung arbeiten. Er führt vor, wie ein oder zwei in KI-Software eingetippte Befehlssätze ausreichen, um sinnfreie Ratgeberbücher und aus purem Unsinn bestehende News-Videos zu produzieren.”

Die Dokumentation (52 Minuten) soll noch bis Ende des Jahres zugänglich sein. Der Buchmarkt spielt eine prominente Rolle in der Doku.

Zeitschriftenartikelinhaltssuche JURN ist gewandert

Wenn man im Inhalt von Zeitschriftenartikeln suchen will, kann man DOAJ verwenden, das allerdings einen Schwerpunkt auf englischsprachigen Open Access-Journals setzt. Möglich ist auch die Suche in Google, wenn man ein spezifisches Journal durchsuchen will, indem man mit site: dessen URL angibt und dann die Suchwörter anschließt. Wenn man frei zugängliche Journals im Netz suchen will, gibt es noch JURN, dessen URL wieder geändert wurde. – Alles drei probate Mittel, wenn man an keine Uni angeschlossen ist und keine lizenzierten Datenbanken zur Hand hat.

Werbung forever mit Google?

Google bekommt einfach den Rachen nicht voll genug: Nachdem es zurzeit ständig jammert, man solle doch den Werbeblocker ausschalten, wenn man ein YouTube-Video anschauen möchte, kommt noch dies her. Chrome-Browser und jene Browser, die von Chrome abgeleitet sind, werden nutzlos.

Vielleicht sollte man deshalb bei Informationskompetenz-Videos überlegen, ob man den Provider wechselt und zum Beispiel eine Instanz der Rubrik “Bildung” bei Peertube verwendet.

Andere Browser als Chrome-basierte Browser verwenden wegen Web Environment Integrity (WEI)

“Googles Generalangriff auf das freie Internet” betitelt digitalcourage seinen Artikel, der das Problem Google beschreibt und sie haben recht damit! Über den Browser soll es mit Hilfe von WEI gelingen, die Aktionen der Nutzer zu kontrollieren, indem die Kontrolle sehr viel früher beginnt als beispielsweise bei den Bannern mit Cookies …

Wie es im Artikel steht: Viele Browser basieren auf Chrome, man sollte auf Firefox oder eines seiner Derivate ausweichen (Tor-Browser, Waterfox. Libre Wolf oder Mullvad-Browser).

Gedanken zum Wanken von Twitter

Mela Eckenfels hat schon lange gebloggt, getwittert und ge … (man findet Beiträge von ihr auf den verschiedensten Plattformen) und es ist stets von Gewinn, Texte von ihr zu lesen. Hier beschreibt sie den Impact, den der Meltdown von Twitter für sie bedeutet. Ein Schlaglicht auf die Entwicklung der Blogosphäre und des Internets der letzten 20 Jahre!

Ein bißchen Internetgeschichte: Über das Ende der Google Toolbar

“Es gab Zeiten, in denen die Toolbar für viele Nutzer ein fester Bestandteil war, auf das man nicht verzichten wollte.”

Das GoogleWatchBlog schildert die Geschichte der Google Toolbar. Lang ist’s her! Damals gab es die unterschiedlichsten Toolbars, bemerkenswert war auch die Alexa Browser Extension, die einem einerseits beim Suchen half, andererseits Statistiken über das Surfverhalten an Alexa.com meldete, die daraus einen Service kreierten über die Nutzung von Webseiten. Ach nee, sieh’ ‘mal da: Auch das ist gerade kurz vor dem Ende!
Ich kann mich noch an einen schönen Dienst erinnern, bei dem man eine eigene Toolbar kreieren konnte. So konnte man eine Suche über verschiedene, zusammengehörige Websites anbieten. – Geschichten aus einer Zeit, als die Browser noch nicht so mächtig waren und noch nicht via Extensions oder Erweiterungen so viele Dienstleistungen boten.

AddOn: Disconnect

Disconnect is a browser extension to block user tracking from major third-parties like social media sites (e.g., Facebook, Twitter), web analytics software (e.g., Google Analytics, Hotjar), and advertising networks (e.g., Google Ads, Doubleclick). Disconnect is a browser extension to block user tracking from major third-parties like social media sites (e.g., Facebook, Twitter), web analytics software (e.g., Google Analytics, Hotjar), and advertising networks (e.g., Google Ads, Doubleclick).”
Aus dem heutigen (Internet) Scout Report-Newsletter.

Wenn die Dienstleistung stets mit Risiko verbunden ist … #google

Das GoogleWatchBlog hat heute einen Artikel, den man zur Kenntnis nehmen sollte: Er behandelt das Risiko, wegen irgend eines Verstoßes von den Google-Dienstleistungen ausgeschlossen zu werden. Wichtig: Es gilt in diesem Fall nicht, was Sie darüber denken, sondern was Google darüber denkt. Und die Wiederherstellung könnte sich verzögern bzw. gänzlich unmöglich sein. Und die Kommunikation stellt sich dabei als äußerst schwierig heraus (beispielsweise geht am Wochenende gar nichts).

Merke: als Nutzer ist man jeweils von den Dienstleistern abhängig. Je monopolhafter diese sind, um so größer ist das Risiko, später ohne Zugriff auf Daten, Sammlungen und Verbindungen da zu stehen!