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Blick aufs Verlagswesen

@herbilis.bsky.social‬ schreibt auf Bluesky vor ca. 3 Monaten:
“Der Verlag empfiehlt grundsätzlich auf ein Register zu verzichten, da es durch die Volltextsuche in unseren elektronischen Produkten nicht mehr notwendig ist.”
–> Was ist das für ein unprofessionelles Verständnis von Registerarbeit??
Und @donauschwalbe.bsky.social zitiert das und schreibt:
In meinem Buch sollten die Einzelnachweise ausgelagert (!) werden auf ne Webseite. Was, wenn Webseite down geht? Wissen entkoppelt. Völliger Bullshit. Musste so kämpfen… Auch um zu verhindern, mit Hunderten E-Mails belästigt zu werden, ob Aussagen stimmen (haben ein paar davon auch MIT gekriegt) 🙄
Letzteres könnte Sinn machen – wegen Kostenfragen und Aktualisierungsmöglichkeiten -, aber “Wissen entkoppelt” fasst die Problematik doch recht gut zusammen! Jedenfalls sollte doch zu einem wissenschaftlichen Werk gehören zusammen. Klar kann Wissen an verschiedenen Stellen angesammelt und miteinander vernetzt werden, das gilt aber eher für die Produktion im Team als für ein Endprodukt. Und die Nicht-Notwendigkeit von Registern – da bleibt man als Bibliothekar*in sprachlos …
[Dank an @stephanieseul.bsky.social für das Weiterleiten!]

Gendersensible Katalogisierung in Bibliotheken

Bethke, M. F. (2026). Gendersensible Katalogisierung in Bibliotheken. doi.org/10.5281/zenodo.20817992

Erste Version eines Zines. Ertrag einer Lehrveranstaltung einer TH-Köln-Studierenden mit dem Titel: “Gendersensible Erschließung: Sensibilisierung für Queerness in Bibliothekskatalogen”

[via @fuzzyleapfrog und hier nochmal]

Werbung für rivva

chez@heibie schreibt über rivva unterstützen. rivva: den Blogaggregator. Was heibie schreibt, kann ich so unterstreichen. Und wahrscheinlich habe ich den Blog chez@heibie auch über rivva gefunden … Aggregatoren sind das, was übrig blieb von einer ganzen Infrastruktur, sie sind aber auch immer noch das, was sie vorgeben zu sein: Knotenpunkte der Blogosphäre. Wer möchte, sollte rivva unterstützen!

NFDI4Objects und DANTE

NFDI4Objects ist ein multidisziplinäres Konsortium innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Es entwickelt Lösungen für das Forschungsdatenmanagement zum materiellen Erbe von rund drei Millionen Jahren Menschheits- und Umweltgeschichte.
DANTE ist die Datendrehscheibe für Normdaten und Terminologien. Mit DANTE wird den Nutzenden ein Webservice zur Verfügung gestellt, der die Einbindung von Normdaten(diensten) und Terminologien in die eigene Erfassung ermöglicht. Bislang sind über DANTE 160 Vokabulare verfügbar.

Unter anderem wird bei den Dienstleistungen auch BARTOC genannt,

“eine zentrale Datenbank zur Auflistung von Wissensorganisationssystemen (Knowledge Organization Systems, KOS).
Seit 2013 dokumentiert BARTOC alle Arten von KOS – darunter Klassifikationen, Normdaten, Thesauri und Ontologien – aus sämtlichen Fachgebieten, in allen Sprachen, Publikationsformaten und Zugangsformen. BARTOC enthält mehr als 4.000 KOS mit Angaben zu Sachgebieten, Herausgebenden, Schnittstellen (APIs) und weiteren Metadaten und ermöglicht das gezielte Suchen sowie Browsen in ausgewählten Vokabularen.”

Man kann BARTOC auch gut in Schulungen einsetzen, um die Recherche mit Hilfe von Normdaten, Systematiken und Thesauri zu erläutern.
[via @nfdi4objects]

Die Fortbildung: Katalogisierung nach RDA

Festvortrag “Die Fortbildung” von Arne Tiedemann anlässlich der Veranstaltung “70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg” des Departments Information der HAW Hamburg auf Youtube.

Festvortrag “Die Fortbildung” von Arne Tiedemann anlässlich der Veranstaltung “70 Jahre bibliothekarische Ausbildung in Hamburg” des Departments Information der HAW Hamburg auf Youtube.

BASE-Inhalte werden zukünftig in Discovery-Daten von Dienstleister angezeigt

BASE in EBSCO indexiert. https://t.co/GXeBAI8ysP — Willi Bredemeier (@WilhelmHeinrich) December 12, 2015 Was bedeutet das? Dass in den Discoverys, die auf eingekauften EBSCO-Daten fußen, die von BASE indexierten weltweiten Inhalte von Repositorien zur Verfügung stehen.

Was bedeutet das? Dass in den Discoverys, die auf eingekauften EBSCO-Daten fußen, die von BASE indexierten weltweiten Inhalte von Repositorien zur Verfügung stehen.

YouPronounce

“Search for a word or a name and you’ll get videos of top YouTube speakers naturally pronouncing the word in context. It’s an easy and fun way to improve your English and increase your general knowledge at the same time. It’s currently support more than 300K terms.” Youpronounce: http://youpronounce.it/. Zum einen eine beachtenswerte Breite, die … „YouPronounce“ weiterlesen

“Search for a word or a name and you’ll get videos of top YouTube speakers naturally pronouncing the word in context. It’s an easy and fun way to improve your English and increase your general knowledge at the same time. It’s currently support more than 300K terms.”

Youpronounce: http://youpronounce.it/. Zum einen eine beachtenswerte Breite, die vielleicht mehr umfasst als die Wörterbücher, die Aussprache-Audio-Dateien enthalten, aber zum anderen auch relevant für eine Stichwortsuche in Youtube-Videos nach bestimmten Textstellen. Es werden Videos mit Vorträgen und Reden erfasst. [Quelle: Fefes Blog, Eintrag Sa. 10.10.15]

#Erschließung

Winfried Gödert : "Hashtag Erschließung" (http://t.co/gCms9NyECt) scheint mir sehr lesenswert für die "bibliothekarischen Profession" allg. — Tobias Zeumer (@vform) March 21, 2015

Fachbibliothek wird mit Fördermitteln erschlossen

Zudem können Bücher in Zukunft entliehen werden. Das Schulbiologiezentrum Hannover kann seine Fachbibliothek mit Stiftungsmitteln erschließen. [via Hannoversche Allgemeine]  

Zudem können Bücher in Zukunft entliehen werden. Das Schulbiologiezentrum Hannover kann seine Fachbibliothek mit Stiftungsmitteln erschließen. [via Hannoversche Allgemeine]

 

Nachlassbearbeitung ist ein langwieriges Geschäft

Die Ordnung des Nachlasses des Historikers Leopold von Ranke währt seit 125 Jahren. Seit 2002 kümmerte sich die Berliner Staatsbibliothek mit Stiftungsmitteln und Mitteln der DFG um die längst überfällige Ordnungsarbeit. Jetzt ist mit dem Weggang des Nachlassbearbeiters die Katalogisierung und Ordnung wieder unterbrochen, meldet Die Welt.

Die Ordnung des Nachlasses des Historikers Leopold von Ranke währt seit 125 Jahren. Seit 2002 kümmerte sich die Berliner Staatsbibliothek mit Stiftungsmitteln und Mitteln der DFG um die längst überfällige Ordnungsarbeit. Jetzt ist mit dem Weggang des Nachlassbearbeiters die Katalogisierung und Ordnung wieder unterbrochen, meldet Die Welt.

Die netten kleinen Überraschungen

Im FAZ-Blog Deus ex Machina kommt ein netter Text über Bibliotheken gestern und heute aus Nutzersicht. Auch die Kommentare sind lesenswert!

Im FAZ-Blog Deus ex Machina kommt ein netter Text über Bibliotheken gestern und heute aus Nutzersicht. Auch die Kommentare sind lesenswert!

Advent: die Rache des Alter Ego

Schwierig, den Kindern zu erklären, dass bereits 1. Advent ist, der 1. Dezember aber noch bis Mittwoch auf sich warten läßt. Warten wir selbst doch auch sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung des Fleischmann Adventskalenders! Wer heute ein Fensterl braucht, der sollte sich den neuesten Eintrag aus Bibliothek comic : aus dem Leben des Bibliotheksdirektors (B.D.) ansehen. … „Advent: die Rache des Alter Ego“ weiterlesen

Schwierig, den Kindern zu erklären, dass bereits 1. Advent ist, der 1. Dezember aber noch bis Mittwoch auf sich warten läßt. Warten wir selbst doch auch sehnsüchtig auf die Wiedereröffnung des Fleischmann Adventskalenders!
Wer heute ein Fensterl braucht, der sollte sich den neuesten Eintrag aus Bibliothek comic : aus dem Leben des Bibliotheksdirektors (B.D.) ansehen. Eignet sich hervorragend als Adventsfenster: Man gönnt sich ja sonst nichts, und so gönnt man sich halt Selbstkritik …

Sammlung Salzmann in Augsburg

Die 12.000 Bände der “Sammlung Salzmann, Erstausgaben von Autoren der Bücherverbrennungen im Mai 1933, werden gerade von der Augsburger Universitätsbibliothek katalogisiert. [via Augsburger Allgemeine]

Die 12.000 Bände der “Sammlung Salzmann, Erstausgaben von Autoren der Bücherverbrennungen im Mai 1933, werden gerade von der Augsburger Universitätsbibliothek katalogisiert. [via Augsburger Allgemeine]

Bestände jüdischer Gemeindebibliotheken in Mainz

<![CDATA[Eine Sammlung von rund 5.500 Bücher hat in Mainz den Zweiten Weltkrieg überstanden und wird jetzt erschlossen. Die Sammlung zählt laut dem Bearbeiter, Professor Lehnardt, zu den bedeutendsten jüdischen Gemeindebibliotheken.[via n-tv]]]>

<![CDATA[Eine Sammlung von rund 5.500 Bücher hat in Mainz den Zweiten Weltkrieg überstanden und wird jetzt erschlossen. Die Sammlung zählt laut dem Bearbeiter, Professor Lehnardt, zu den bedeutendsten jüdischen Gemeindebibliotheken.[via n-tv]]]>