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Removing Intrusive AI from stuff

@anotherfami weist auf den blogpost von @jessamyn in ihrem Blog librarian.net hin, in dem für

  • Google Workspace
  • Apple Intelligence & Siri
  • Copilot & Windows 11
  • Browser embedded AI (Chrome, Edge, Firefox, DuckDuckGo)
  • WhatsApp
  • Android/Gemini

gezeigt wird, wie man das ausschaltet – als bibliothekarische 
Aufgabe!

Chrome und auf Chromium basierende Browser abwählen

Die Empörung über KI in Google Chrome [hier in netbib geschildert] ist nachvollziehbar, kommt aber spät: Chrome war auch vorher keine datenschutzfreundliche Wahl. Die KI-Funktionen verschärfen das Problem, sind aber nicht dessen Ursprung.

Wer Datenschutz ernst nimmt, sollte nicht nur einzelne Chrome-Funktionen kritisieren, sondern den Browser grundsätzlich hinterfragen. Alternativen gibt es: Firefox, LibreWolf oder Brave sind nicht perfekt, aber deutlich datenschutzfreundlicher als Googles Big-Brother-Browser.

[via @kucketzblog]

Und Mullvad gibt es noch (der Tipp kommt auch aus dem Kucketz-Blog).

Regime der virtuellen Kleptokraten

So langsam fallen alle Schranken: Google installiert bei allen Nutzern von Chrome-Browsern ungefragt ein 4 GB grosses AI-Modell, das sich zudem kaum löschen läßt. Google folgt damit Anthropic, das bei einem Browser Add-On offensichtlich auch so vorgegangen ist. Ein ausführlicher Bericht erschien bei That Privacy Guy. Privacy? Das Recht auf Einverständnis? Einfach überrannt. Deprimierend.

Die netten Agenten

… agieren schon, ohne zu fragen. Anthropic wird in der Presse öfter als das bessere KI dargestellt. Kann man vergessen, es ist alles eins: Man achtet nicht auf den Willen von Kunden, sondern stülpt heimlich eine Backdoor in die Browser-Extensions.
[Alexander Hanff via That Privacy Guy][via @smeg]

Neue Suchmaschine: Mullvad Leta

Mullvad Leta wird bei mir StartPage als Standard-Suchmaschine ablösen. Leta kombiniert Google- und Brave-Ergebnisse, cached anonymisiert für 30 Tage und verzichtet komplett auf Werbung & Tracking-Links. Kein Account nötig, keine Cookies – einfach suchen, ohne Spuren zu hinterlassen. Früher VPN-only – jetzt frei für alle. 👇

leta.mullvad.net/

#mullvad #leta #suchmaschine #suche #FediLZ

Mullvad ist übrigens neben Brave einer der sicheren Browser … Kann man auch im Kuketzblog im Browservergleich nachlesen.

Was sich bei den Browsern tut

Das Social Media Watchblog schreibt über den Technologiewechsel bei Google Chrome und dass hier dann Adblocker zumindest sehr viel schlechter funktionieren. Ein Wechsel zu datenschutzfreundlichen Browsern scheint angebracht, wobei eigentlich klar ist, dass auch diese, wenn sie auf der Chromium-Engine fußen, schlechtere Performance bieten, wenn die entsprechenden Adblock-Apps aus dem Webstore verschwinden (müssen). Und Firefox schwächelt auch derzeit, zumindest in der Kommunikation, wie netzpolitik herausarbeitet. Vielleicht ist es daher sinnvoll, das Portfolio einmal mehr zu mustern und gegebenenfalls zu einem anderen Browser zu wechseln. Das Kuketzblog bietet hier einen noch immer relevanten Vergleich.

Übersicht über sichere Browser (auch mobil)

Abschließend lässt sich sagen, dass in der Artikelserie eine Vielzahl von Browsern vorgestellt wurde, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Ob höchste Sicherheitsanforderungen, Datenschutz oder Flexibilität im Alltag – für jeden Anwendertyp sollte eine passende Option dabei sein. 👇

https://www.kuketz-blog.de/sichere-und-datenschutzfreundliche-browser-meine-empfehlungen-teil-1/

Andere Browser als Chrome-basierte Browser verwenden wegen Web Environment Integrity (WEI)

“Googles Generalangriff auf das freie Internet” betitelt digitalcourage seinen Artikel, der das Problem Google beschreibt und sie haben recht damit! Über den Browser soll es mit Hilfe von WEI gelingen, die Aktionen der Nutzer zu kontrollieren, indem die Kontrolle sehr viel früher beginnt als beispielsweise bei den Bannern mit Cookies …

Wie es im Artikel steht: Viele Browser basieren auf Chrome, man sollte auf Firefox oder eines seiner Derivate ausweichen (Tor-Browser, Waterfox. Libre Wolf oder Mullvad-Browser).

Browser-Check von @kuketzblog: LibreWolf

Im Kuketz-Blog gibt es eine schon länger dauernde Reihe von Besprechungen von verschiedenen Browsern. Aktuell wird LibreWolf besprochen, die früheren Beiträge zu anderen Browsern – Brave, Waterfox, Iridium, Pale Moon und andere – sind verlinkt. Insbesondere im Blick nimmt er das Datenschutzverhalten und untersucht, wie oft Browser “nach Hause” telefonieren und zu welchem Zweck.

Ein bißchen Internetgeschichte: Über das Ende der Google Toolbar

“Es gab Zeiten, in denen die Toolbar für viele Nutzer ein fester Bestandteil war, auf das man nicht verzichten wollte.”

Das GoogleWatchBlog schildert die Geschichte der Google Toolbar. Lang ist’s her! Damals gab es die unterschiedlichsten Toolbars, bemerkenswert war auch die Alexa Browser Extension, die einem einerseits beim Suchen half, andererseits Statistiken über das Surfverhalten an Alexa.com meldete, die daraus einen Service kreierten über die Nutzung von Webseiten. Ach nee, sieh’ ‘mal da: Auch das ist gerade kurz vor dem Ende!
Ich kann mich noch an einen schönen Dienst erinnern, bei dem man eine eigene Toolbar kreieren konnte. So konnte man eine Suche über verschiedene, zusammengehörige Websites anbieten. – Geschichten aus einer Zeit, als die Browser noch nicht so mächtig waren und noch nicht via Extensions oder Erweiterungen so viele Dienstleistungen boten.