Digital resources in the Social Sciences and Humanities OpenEdition Our platforms OpenEdition Books OpenEdition Journals Hypotheses Calenda Libraries OpenEdition Freemium Follow us

Fediwings: Ein Dashboard fuer Reichweitenmessungen von #Fediverse-Inhalten

Perfekt fuer Orgas, Instituionen und all die Menschen, die die entsprechenden Fediverse-Investitionen auch mit Zahlen unterfuettern muessen.

Hier geht’s zu Fediwings.

[@pallenberg]

WLB Stuttgart gibt Social Media-Kanäle auf

“Social Media ist dem eigentlichen Zweck der Bibliothek diametral entgegengesetzt. Die wissenschaftliche Bibliothek dient dazu, Wissen aufzubauen. Aber Social Media verringert die Fähigkeit der Menschen, Wissen aufzubauen.” [Direktor der Württembergischen Landesbibliothek Stutttgart, Rupert Schaab]

Die WLB schließt ihre Social Media-Kanäle, so der Bericht in Kontext. [via archivalia]

Wie es auch im Artikel schon anklingt: Im Grunde liegt der Überlegung eine falsche Gleichsetzung zugrunde: natürlich ist die Social Media-Lektüre mit der Rezeption von langen Texten nicht gleichzusetzen, aber ist das überhaupt richtig? Schließlich sollen die Eintragungen ja auf Dienstleistungen der Bibliothek hinweisen, nicht sie ersetzen. Sonst könnte die WLB Stuttgart gleich noch den Newsletter und den Katalog stilllegen. – Die Entscheidung aber im Marketing-Mix, welches Instrument eingesetzt werden soll, die bleibt halt der Bibliothek. (Übrigens fand ich – im Gegensatz zur Kritik im Artikel – dass die WLB Stuttgart recht gute Arbeit in diesem Feld gemacht hat).

Eurosky statt Bluesky

Sascha Pallenberg weist in seinem Newsletter Metacheles darauf hin, dass jetzt mit Eurosky eine europäische Alternative besteht (noch im Beta-Status), zu der man wechseln kann. Am Schluß nennt er die Seite EU-Haul als Hilfe, die einen durch den Prozess leitet.

Da die Seite ja mit demselben Protokoll funktioniert, kann man den Account in der gewohnten Umgebung verwenden. Das ist insbesondere schön, wenn man noch einen zweiten Account betreut, der in gewohnter Manier im Bundle zu bedienen ist.

Open Social Web Alliance

AOL, Friendster, MySpace, StudiVZ, SecondLive, Flickr, Tumblr, Vine, Snapchat, Twitter. Sie waren mal dominant/relevant und sind jetzt ziemlich tot.
Dennoch scheinen gerade Politik und Journalismus fest überzeugt, dass eine Welt jenseits X, Insta und TikTok völlig undenkbar ist.
Ich kann mir das schon nächstes Jahr vorstellen – hier ist unser Fahrplan für die Open Social Web Alliance:
osw-alliance.net/

[@rstockm]

Wiblio – eine neue lokale Plattform

… uppsa! da greift man ganz schön ins obere Regal, wie die dargestellte Folie (aus einem #republica-Beitrag) zeigt. [Quelle: @BiblChris]
Wiblio bietet ein integriertes System, dessen Struktur man sich auch direkt ansehen kann – bloss ohne Inhalt, der sich wahrscheinlich erst zeigt, wenn man angemeldet ist. Offensichtlich gebaut auf discourse, ähnlich wie das nun seit einem Jahr bestehende bibcourse, das freilich offener konzipiert ist. – Aber eine hervorragende, auch ästhetisch gelungene Umsetzung, vielleicht könnten auch andere größere Bibliothekssysteme sich hier etwas abschauen! Und bestimmt kann man damit auch hervorragend mit seinen Kooperationspartnern zusammenarbeiten. Ein Bündel an Dienstleistungsmöglichkeiten eröffnet sich hier.

[disclaimer: Ich bin bei bibcourse beteiligt]

JustDeleteMe

Wichtiger Tipp von Markus Trapp: Eine Übersichtsseite zu vielen Diensten, wie man sie löschen kann. Eben die Information, die man auf den betreffenden Seiten meist sehr mühselig suchen muss …
Ich dachte, wir hätten schon einmal auf so eine Seite hingewiesen, nur muss es offensichtlich eine andere gewesen sein.

“Eine Regulierung von X und Meta ist unerläßlich”

Ein Bericht des mdr über die Forschungen eines internationales Forschungsteams um Clara Iglesias Keller vom Weizenbaum-Institut und Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung über den Umbau von Twitter zu X.

Der Aggregator rivva.de

Mir ist heute aufgefallen, dass ich in einem wichtigen Punkt die Weblog-Netiquette nicht befolgt habe. Wenn ich aus Mastodon zitiere, gebe ich jeweils auch die Quelle an. Wenn ich aber etwas aus dem Weblog-Aggregator Rivva.de zitiere, habe ich bisher nie die Quelle Rivva angegeben. Das tut mir Leid, denn es ist ein wirklich hilfreicher Aggregator. Wenn Sie oben den Link zur Webseite verfolgen, dann sehen Sie das schon auf den ersten Blick: Gut strukturiert werden Fundstücke präsentiert. Wenn man ihn per RSS abonniert, gibt es eine andere Auswahl und diese ist dann am persönlichen Gebrauch orientiert, indem die Verlinkungen jener Funde, die bisher schon ausgeliefert wurden, mit Vorrang aufgeführt werden. – Auf jeden Fall ist Rivva ein brauchbares Instrument, zum Beispiel entstand der letzte Eintrag durch einen Hinweis auf rivva.
Ich werde ihn ab jetzt jeweils angeben und möchte auch gute Fundstücke, die nicht ihren Weg hier ins Weblog netbib finden, zumindest per Mastodon weiter verbreiten.

Mastodon-Server openbiblio.social

Seit Weihnachten war der zentrale bibliothekarische Mastodon-Server weg. Grund: Der Provider fand einen Serverwechsel angebracht, die Datenbank verkraftete das nicht. Soweit das Geschehen, soweit ein Nicht-Techy das begreifen kann. Es war noch jede Menge dahinter, schon allein die Zeit bis heute spricht dafür … Jetzt ist die Datenbank wieder verfügbar, allerdings sind die Daten seit 19.11. verschütt gegangen … Wenn man Glück hat, gibt das Webarchive noch für bestimmte Accounts die Daten her …

Was aber zu berichten ist: Auf bibcourse.eu konnten die Meldungen und Reaktionen verfolgt werden (parallele Strukturen haben also eben doch ihr Gutes!) und es waren stets positive Äußerungen, Anregungen und Vorschläge. Alles in allem kann man hier lesen/sagen, dass es eine positive Community ist, die sich um openbiblio.social geschart hat!

TechBros? Die Kultur der “Bücklinge” – Bluesky als weiteres Werkzeug neben Twitter

Vor einem Jahr hatten wir etwas zu Bluesky gemeldet, jetzt haben 30 Regierungs-Accounts der USA angedockt und orchestrieren das, wie es schon “drüben” bei Twitter geschah. Sascha Pallenberg in seinem Newsletter “MeTacheles” beschreibt, was da vor sich geht. Er legt seinen Bluesky-Account still und legt seinen Schwerpunkt auf Mastodon.

Schade: die Versprechungen, die mit der Gründung einhergingen, waren symphatisch.

Feine Sache: Die Mastowall 2 für private Nutzung und als #starterpack

Ralf Stockmann schreibt auf Mastodon, er habe mit Hilfe von KI eine zweite Version der Mastowall entwickelt für jene, die die Mastowall auch als persönliche Übersicht auf dem eigenen Rechner laufen lassen. Sie können damit auch

„auf einer neuen „People“ Seite direkt [sehen], welche Autor:innen gerade über die Hashtags schreiben und mit einem Klick kann man ihnen direkt folgen. Quasi ein sekundenaktuelles Starter-Pack für Tagungen, Hobbies, wasauchimmer.!“

Das unterstützt meine bisherige Praxis, die Mastowall zu nutzen: Als Abwesende*r die Mastowall zu nutzen, um up to date zu sein. Jetzt noch viel anpassungsfähiger, ein gutes Tool, um auf dem Laufenden zu bleiben. Und – betonen sollte man dies auf jeden Fall! – es braucht auch jene, die die Tagung dokumentieren, kommentieren und Ressourcen verlinken. Ohne die wäre sowieso nichts zu sehen!