Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) meldet über Mastodon, dass das Tool gerettet sei und ab September Institutionen wieder damit virtuelle Ausstellungen erstellen können.
Edit: Danke für die Hinweise, dass ich den falschen Link eingesetzt habe!
Der kurioese Bibliotheksbote worinnen zu finden sind allerley newe Zeitungen
Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) meldet über Mastodon, dass das Tool gerettet sei und ab September Institutionen wieder damit virtuelle Ausstellungen erstellen können.
Edit: Danke für die Hinweise, dass ich den falschen Link eingesetzt habe!
Der bekannte Wissenschafts-Journalist Jan-Martin Wiarda weist in seinem Blog auf die Mittelkürzungen bei der Deutschen Digitalen Bibliothek hin. Dabei nennt er noch nicht einmal die unlängst hier beklagte Einstellung des Servicetools DDBstudio. Sein Fazit:
Es ist verständlich, dass wir uns über die ideologischen Angriffe auf Forschungsdaten in den USA empören. Parallel sollten wir nicht aus sparpolitischer Ignoranz heraus unsere eigene digitale Wissensinfrastruktur demontieren.
Auf Mastodon wurde schon gefragt, ob man sich das denn gefallen lasse? Es könnten hier die GLAM-Community, Archive, Museen und Bibliotheken einmal zusammenstehen!
“Nach dem italienischen Kulturgüterschutzgesetz ist eine spezielle Verwaltungsabgabe zu zahlen, wenn historische Gebäude und Kunstwerke abgebildet werden. Ein Urteil des Stuttgarter Landgerichts hat den kuriosen Gebührenforderungen nun endlich Grenzen gesetzt. Und das Kulturministerium in Rom ergänzte die Vorschrift immerhin um Ausnahmen für die Wissenschaft.”
iRights.info zeigt die Ecken und Kanten des Themas auf. Der Tipp auf den Beitrag kam von Kultur Geschichte(n) digital, einem lesenswerten Newsletter für alle, die nicht nur Bibliotheken, sondern GLAM im Blick haben.
{COD1NG DA V1NC1} : Das Playbook ; Schritt für Schritt zum eigenen Kultur-Hackathon / Philioppe Genêt ; Ilias Kyriazis ; Andrea Lehr (Hg.) – Berlin ; München : De Gruyter Saur, 2023. – 95 Seiten : Illustrationen ISBN 978-3-11-108317-9 ; e-ISBN(PDF) 978-3-11-108588-3 – Online (cc by 4.0) unter https://doi.org/10.1515/978311085883
In der Stadtbücherei Münster ist noch bis zum 14.2.2023 eine Ausstellung mit “Büchern mit Innenleben” zu sehen, die von Studierenden der Münster School of Design an der FH Münster entwickelt wurden – die Westfälischen Nachrichten berichten.
Die Pressemeldung der FH dazu:
Pop-up-Bücher – das sind Bilderbücher, in denen sich etwas bewegen lässt, oder aus denen aufgrund geschickter Falttechnik Elemente herausspringen, wenn man sie aufklappt. Einige experimentelle Pop-up-Werke rund um das Thema Spielen/Spielplatz sind in einem Grundlagenprojekt unter Leitung von Prof. Daniela Kirchlechner am Fachbereich Design der FH Münster, der Münster School of Design (MSD), entstanden. „Ich bin wirklich beeindruckt von der Qualität und Kreativität der Arbeiten“, lobt die Professorin das Engagement der Studierenden. „Auch die Bandbreite ist ungeheuer groß: Vom Sachbuch über Pop Art bis hin zur illustrierten Story ist alles dabei.“ Bewundern kann man die studentischen Werke vom 20. Januar bis zum 17. Februar im Foyer der Stadtbücherei Münster. Eröffnet wird die Ausstellung „Pop Up – Visual Storytelling“ am Freitag (20. Januar) um 17 Uhr mit einer feierlichen Vernissage − Interessierte sind willkommen.
„Die Studierenden haben viele spannende Ideen zum Thema Spiel/Spielplatz entwickelt. Eine Gruppe hat sich zum Beispiel mit dem urbanen Playground der Graffity-Artists beschäftigt, während eine andere den spielerischen Umgang mit dem eigenen Körper veranschaulicht hat“, erläutert die Expertin für integrierte und experimentelle Methoden. In ihren Projekten haben die studentischen Teams verschiedenste Designtechniken angewendet und dabei eine Menge gelernt. Die entstandenen Bücher enthalten Klapp- und Pop-up-Elemente, Illustrationen, grafische Visualisierungen und Typografie. „Dabei ging es immer um das Erzählen einer Geschichte und nicht nur darum, spektakuläre Pop-up-Elemente zu entwickeln“, erklärt Kirchlechner.
Die rund 30 in Handarbeit erstellten Prototypen werden in der Ausstellung in Vitrinen präsentiert. Es werden aber auch Filme gezeigt, dank derer sie sich trotzdem komplett „durchblättern“ lassen. Wer mehr über die Hintergründe der Entstehung erfahren möchte, hat bei der Vernissage Gelegenheit dazu, wenn einige der Studierenden ihre Arbeiten persönlich vorstellen.
Zum Thema: Im Grundlagenprojekt „Analog Basics“ an der MSD unter Leitung von Prof. Daniela Kirchlechner lernen die Studierenden unterschiedliche Gestaltungstechniken näher kennen und erproben Gestaltungsansätze analog und unter Verwendung von digitalen Tools. Der Fokus liegt dabei auf den Betrachtungsfeldern Zeichen, Bild, Raum, Komposition, Farbe und den damit verbundenen Darstellungsmöglichkeiten.
https://www.fh-muenster.de/hochschule/aktuelles/pressemitteilungen.php?pmid=9265
Ein schönes studentisches Projekt: Dokumentation von zerstörtem Kulturgut. Zwei Bibliotheken sind auch mit dabei: die Zentralbibliothek Mossul und die Nationalbibliothek Bosnien-Herzegowinas in Sarajewo.
“Publishing materials found in the Creative Commons and public domain, Curationist is an ecosystem for framing the world we share.” [via @LaurieBridges]
Er wird in einem Artikel der FAZ beschrieben. Parzinger würde das einen kulturellen Ikonoklasmus (Bildersturm) mit genozidalem Ausmaß bezeichnen.
Das Entsetzen in Fachkreisen ist allgemein, seit vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass der bekannte Handschriftenhändler Jörn Günther den Marienthaler Psalter anbietet. Er gehört zur Klosterbibliothek des 1234 gegründeten Zisterzienserinnenkloster Marienthal in der sächsischen Oberlausitz, des ältesten noch bestehenden Frauenklosters des Ordens in Deutschland.
Weiterlesen:
https://archivalia.hypotheses.org/145746
Machen Sie bitte möglichst viele Menschen auf die Causa aufmerksam! Möglicherweise kann öffentlicher Druck einiges bewegen.
Der Notfallverbund Kölner Archive und Bibliotheken war an der Entwicklung des Containers maßgeblich beteiligt. Die spartenübergreifende Kompetenz ist also definitiv gegeben 🙂 Details zum ersten Einsatz während der Flutkatastrophe 2021 👇 https://t.co/mmVARU204N
— KEK (@originalerhalt) April 19, 2022
Archivalia hat eine Liste erstellt
Meint Archivalia.
Einen kleinen Überblick zum Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen versucht der Verband der Restauratoren zu geben, der auch eine Checkliste für Sofortmaßnahmen ins Netz gestellt hat.
Sieben Öffentliche Bibliotheken aus dem Regierungsbezirk Köln sind besonders hart getroffen, so die Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW.
Geschädigt seien Archive und Bibliotheken beispielsweise in Eschweiler, Kall, Bad Münstereifel und Leichlingen, sagt der Notfallverbund Kölner Archive und Bibliotheken. Vermutlich am schwersten getroffen ist das Stadtarchiv Stolberg (DLF-Bericht), das mit einer Facebookgruppe erfolgreich die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger organisiert.
Über die Schäden im Stadtarchiv Menden und weiteren Institutionen hat augias.net Meldungen zusammengestellt.
Dank Open Access am Karlsruher Institut für Technologie kann man einen ersten wissenschaftlichen Report zum Hochwasser kostenlos abrufen.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat ein Sonderkonto für die vom Hochwasser geschädigten Denkmale eingerichtet. Wer für anderes spenden will: WDR-Übersicht, SWR-Übersicht.
Das Museum Bergische Museumsbahnen e.V. bei Wuppertal wurde von den Fluten schwer geschädigt. Der Trägerverein hat einen Spendenaufruf gestartet, um Mittel für den Wiederaufbau zu sammeln. Alle Infos gibt es auf der Webseite: https://t.co/Q5kuhyG8HM pic.twitter.com/uAci5H0Cq5
— Blue Shield Germany (@BlueShield_GER) July 22, 2021

In München ist ein neues Mahnmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung durch die Nazis eingeweiht worden. [via Deutschlandradio]
Ein weiterer, darüber hinausgehender Beitrag findet sich beim BR24 und ein Interview mit dem Gestalter beim Bayerischen Rundfunk.
In Fulda schlägt das hohe Wellen, weiß das Weblog Kulturgut.