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Gendersensible Katalogisierung in Bibliotheken

Bethke, M. F. (2026). Gendersensible Katalogisierung in Bibliotheken. doi.org/10.5281/zenodo.20817992

Erste Version eines Zines. Ertrag einer Lehrveranstaltung einer TH-Köln-Studierenden mit dem Titel: “Gendersensible Erschließung: Sensibilisierung für Queerness in Bibliothekskatalogen”

[via @fuzzyleapfrog und hier nochmal]

UB geht an die Öffentlichkeit: Erwerbungsmittel halbiert

Selten, dass es eine UB einmal in die Tagesschau-Meldungen schafft. Zumindest in die Online-Meldungen hat es die Landes- und Unibibliothek Hamburg, SUB geschafft. Es fehle an Geld, um Bücher zu kaufen. Sie hat den Nutzerinnen und Nutzern mitgeteilt, dass sie ihren Kernauftrag momentan nicht erfüllen könne. Hier der Text der Meldung.

Es sind mehrere Kollegen – in meinem Fall auf Bluesky -, die auf die Quelle hinweisen und entsprechend kommentieren.

Bücherbus Hitze-Update

Die Stadtbibliothek Ludwigsburg meldet auf Facebook, dass bei großer Hitze zwecks Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter*innen die Fahrten abgebrochen werden. Ausstehende Medien würden verlängert, so dass den Kund*innen keine Nachteile entstünden. – Sehr schön, dass die Gesundheit der Mitarbeiter eine Rolle spielt!

Die KI verbraucht sehr wenig Energie. Nicht.

Letzt stand in der FAS ein Artikel (Frankfurter Allgemeine Sonntagsheitung, 12. April 2026, Nr. 15, S. 29, €), in dem vorgerechnet wurde, wie wenig doch eine AI-Anfrage verbrauche. Schöne Milchmädchenrechnungen sind das! Netterweise macht die taz die ganze Rechnung auf. Und man sieht: Regulierung tut not! Und in Schulungen gehört diese Thematik ebenfalls formuliert und eingeübt – gehört zum Thema “Grüne Bibliothek”!

[via @v_i_o_l_a]

Bericht vom Fahrbibliothekstreffen

Am 20. Mai war es wieder soweit: im Rahmen der diesjährigen BiblioCon trafen sich die Fahrbibliotheken. Traditionell am Mittwoch stellten sich unterschiedliche Konzepte mobiler Medienpräsentation vor. So gesellten sich zu den 5 großen, klassischen mobilen Bibliotheken (Treptow-Köpenick, Spandau, Magdeburg, Dresden, Tempelhof-Schöneberg) diverse kleinere Fahrzeuge: ein Makermobil (Berlin-Mitte), ein brandneues MedienpädagogikMobil (Friedrichshain-Kreuzberg) mit Elektro-Antrieb, zwei Hängemattenfahrräder (Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg), eine Fahrradbühne (Pankow) und ein Bibliotheks-Lastenfahrrad (Tempelhof-Schöneberg).

Mit Fotos hier auf dem Blog.

Resilience4Culture

Das Thema (digitale) Resilience4Culture liegt uns am 💖, also haben wir es auf die #BIBLIOCON26 in Berlin mitgenommen:

https://zenodo.org/records/20155038

💡Eine Erkenntnis: Cyberattacken auf GLAM-Institutionen rücken immer mehr in den Fokus. Wir haben zugehört und werden das Thema verstärkt für Euch angehen!

Quelle: @NFDI4Culture

„Öffentliche Bibliotheken 2030“ – Strategiepapier des dbv

Das dbv-Papier „Öffentliche Bibliotheken 2030“ skizziert anhand von vier Schwerpunktthemen die Funktionen und Aufgaben von Öffentlichen Bibliotheken und führt zugleich auf, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Öffentliche Bibliotheken auch künftig ihre zentrale gesellschaftliche Rolle erfüllen können: Bildung ermöglichen, Teilhabe sichern, Demokratie stärken und Verantwortung für kommende Generationen übernehmen.

Das Positionspapier hier abgerufen werden: https://www.bibliotheksverband.de/oeffentliche-bibliotheken-2030-starke-partner-fuer-bildung-teilhabe-und-begegnung

Wiesenmüllers unfaire Stellungnahme zur Bibliothek des Konservativismus

Der hier angezeigte Meinungsbeitrag von Heidrun Wiesenmüller wird in Archivalia kritisiert, was den zweiten Teil über den Ausschluss der Bibliothek des Konservativismus angeht.

Privatbibliotheken müssen nicht neutral sein. Das gilt auch für linke und antifaschistische Archive und Bibliotheken. Bei jeder Art von Spezialbibliothek findet man den Großteil des Bestandes auch anderswo. Dass es eine Institution gibt, die die “neue Rechte” bibliothekarisch begleitet und unterstützt, ist im Sinne der Meinungs- und Informationsfreiheit hinzunehmen. Der Nachweis in den Verbundkatalogen ist unverzichtbar. Der vorgenommene Ausschluss ist völlig überzogen und seine Verteidigung durch Wiesenmüller nicht ernst zu nehmen.