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“Die BBF Pause”

Die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin ist eine Forschungsbibliothek mit herausragenden Bibliotheks- und Archivbeständen und einem breiten digitalen Angebot zur deutschen Bildungsgeschichte in ihren internationalen Bezügen. Sie ist ein Zentrum der historischen Bildungsforschung in Deutschland und gehört zum DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Die Bibliothek feiert ihr 150jähriges Bestehen. Ein langjährige Nutzer hat dazu einen Bericht geschrieben. [via @gezwitscherbib]

Provenienzforschung ist weit mehr

Uli Reible (4. August 2026). Provenienzforschung – mehr als nur Herkunftsgeschichte. Würzburger Museumswissenschaft. Abgerufen am 12. August 2026 von https://wuemu.hypotheses.org/2270

Lesenswert, dekliniert die Aspekte, die alle mit dem Thema Provenienzforschung zusammenhängen, anschaulich durch.

[@dehypotheses]

Die Situation: der Moment, in dem jemand selbst entscheidet

Eine Bibliothekarin gibt ein Buch auch nach der offiziellen Ausgabezeit heraus, wenn ein Jugendlicher es zum ersten Mal ausleihen möchte.

Anja C. Wagner auf FrolleinFlow zum Gegensatz der Begriffe Konstellation und Situation. Betrifft das Thema “Urteilen unter Unsicherheit statt Werkzeuge bedienen.”

Karlsruher Virtueller Katalog wird 30 Jahre alt #kvk

Seit 1996 ermöglicht der KVK die parallele Suche in Bibliotheks- und Verbundkatalogen weltweit. Er verbindet internationale Bestände und macht sie über eine einheitliche Suchoberfläche zugänglich.

[@KIT_Bibliothek]

Und es ist nett, dass auf der Jubiläumsseite neben vielen Reaktionen auch die drei Initiatoren gezeigt werden: Uwe Dierolf, Michael Mönnich und Roland Sand.

Es ist sehr schön, dass eine führende Technische Bibliothek über eine solche Zeit hinweg ein so brauchbares Instrument für die wissenschaftliche Recherche anbietet und auch weiter entwickelt! Herzlichen Dank für den KVK!

Doch ein bisschen Essig sollten wir bei all’ dem berechtigten Lob schon in den Wein gießen:

Schon beim 20jährigen Jubiläum hat netbib moniert, dass die Library of Congress aus dem Verzeichnis gefallen ist und seitdem nicht mehr aufgenommen wurde! – Man hätte ja dasselbe Vorgehen wählen können wie bei der British Library, die zwar aufgeführt wird, aber dann jeweils meldet: “requests_from_KVK_are_blocked_by_British_Library”. Dann kann man immerhin den KVK als Linksammlung verwenden und die British Library direkt ansteuern.

Vielleicht sollten wir in diesem Zusammenhang noch auf den kleinen Konkurrenten vom KVK hinweisen, das ZACK Gateway. Es hat als “Suchmaschine für Bibliotheksdatenbanken, die über das Z39.50 Protokoll ansprechbar sind” eine andere Zielgruppe als der KVK im Blick, aber ich denke, dass viele Kolleg*innen, vor allem aus Spezialbibliotheken, sich noch gerne an dieses Rechercheportal erinnern, das ihnen Daten zur Übernahme mundgerecht lieferte.

Zollfreigrenze ist Geschichte #erwerbung

Das wird Wissenschaftliche Bibliotheken eher betreffen, da sie mehr aus dem Ausland geliefert bekommen: Seit dem 01.07. ist die Zollfreigrenze bis zum Warenwert von 15o € Geschichte, es fällt pro Lieferung eine Pauschale von 3 € an. – Das ist eine <ironie>tolle Änderung</ironie>, die an ganz verschiedenen Stellen Aufwand erzeugen wird. Hatte die aktuelle Regierung nicht Digitalisierung und Verwaltungsvereinfachung auf die Fahnen geschrieben? Egal.
{via @v_i_o_l_a]

Broschüre Wikidata in Museen, Archiven und Bibliotheken

Wikimedia Deutschland hat die neue Handreichung “Wikidata in Museen, Archiven und Bibliotheken” veröffentlicht. Sie zeigt, welche positiven Effekte Wikidata für die Vernetzung, Öffnung, Visualisierung und Erforschung von Kulturerbe haben kann und hilft so Akteure*innen aus Kulturerbeeinrichtungen bei der Überzeugungsarbeit.

Download: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/46/Wikidata_in_Museen%2C_Archiven_und_Bibliotheken.pdf

Quelle: @ZBW_MediaTalk

Blick aufs Verlagswesen

@herbilis.bsky.social‬ schreibt auf Bluesky vor ca. 3 Monaten:
“Der Verlag empfiehlt grundsätzlich auf ein Register zu verzichten, da es durch die Volltextsuche in unseren elektronischen Produkten nicht mehr notwendig ist.”
–> Was ist das für ein unprofessionelles Verständnis von Registerarbeit??
Und @donauschwalbe.bsky.social zitiert das und schreibt:
In meinem Buch sollten die Einzelnachweise ausgelagert (!) werden auf ne Webseite. Was, wenn Webseite down geht? Wissen entkoppelt. Völliger Bullshit. Musste so kämpfen… Auch um zu verhindern, mit Hunderten E-Mails belästigt zu werden, ob Aussagen stimmen (haben ein paar davon auch MIT gekriegt) 🙄
Letzteres könnte Sinn machen – wegen Kostenfragen und Aktualisierungsmöglichkeiten -, aber “Wissen entkoppelt” fasst die Problematik doch recht gut zusammen! Jedenfalls sollte doch zu einem wissenschaftlichen Werk gehören zusammen. Klar kann Wissen an verschiedenen Stellen angesammelt und miteinander vernetzt werden, das gilt aber eher für die Produktion im Team als für ein Endprodukt. Und die Nicht-Notwendigkeit von Registern – da bleibt man als Bibliothekar*in sprachlos …
[Dank an @stephanieseul.bsky.social für das Weiterleiten!]

Kickoff-Meeting für Cycling to Nürnberg #bibliocon27

Kommt mit zur BiblioCon nach Nürnberg!

Gemeinsam radeln wir quer durch die Bundesländer, übernachten in Bibliotheken (wenn möglich) und setzen ein Zeichen für Vielfalt und Wert unserer Bibliothekslandschaft.

Du willst mitradeln und/oder die Koordination für dein Bundesland übernehmen?
Wir suchen noch tatkräftige Unterstützung im Orga-, Social-Media- und Presse-Team.

Kick-Off-Meeting
1. Juli 2026, 10.00 Uhr
Anmeldung: cycling_for_libraries_germany@posteo.de


Quelle: @cycling_for_libraries_germany

Online-Spezialbibliothek. ZB Med, die wievielte Wandlung?

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen regiert via der Empfehlungen eines Expertinnengremiums in die ZB Med hinein. Sie soll sich “angesichts der erforderlichen Sparmaßnahmen” auf ihre “überregionalen und digitalen Aufgaben konzentrieren (…)”. Ab 20.07. bietet die Bibliothek ihre Dienste nur noch online an. Lokale Nachfrage wird ab dann über die UB abgewickelt.

Hier die Pressemitteilung der ZB Med.

Gendersensible Katalogisierung in Bibliotheken

Bethke, M. F. (2026). Gendersensible Katalogisierung in Bibliotheken. doi.org/10.5281/zenodo.20817992

Erste Version eines Zines. Ertrag einer Lehrveranstaltung einer TH-Köln-Studierenden mit dem Titel: “Gendersensible Erschließung: Sensibilisierung für Queerness in Bibliothekskatalogen”

[via @fuzzyleapfrog und hier nochmal]