@herbilis.bsky.social schreibt auf Bluesky vor ca. 3 Monaten:
“Der Verlag empfiehlt grundsätzlich auf ein Register zu verzichten, da es durch die Volltextsuche in unseren elektronischen Produkten nicht mehr notwendig ist.”
–> Was ist das für ein unprofessionelles Verständnis von Registerarbeit??
Und @donauschwalbe.bsky.social zitiert das und schreibt:
In meinem Buch sollten die Einzelnachweise ausgelagert (!) werden auf ne Webseite. Was, wenn Webseite down geht? Wissen entkoppelt. Völliger Bullshit. Musste so kämpfen… Auch um zu verhindern, mit Hunderten E-Mails belästigt zu werden, ob Aussagen stimmen (haben ein paar davon auch MIT gekriegt) 🙄
Letzteres könnte Sinn machen – wegen Kostenfragen und Aktualisierungsmöglichkeiten -, aber “Wissen entkoppelt” fasst die Problematik doch recht gut zusammen! Jedenfalls sollte doch zu einem wissenschaftlichen Werk gehören zusammen. Klar kann Wissen an verschiedenen Stellen angesammelt und miteinander vernetzt werden, das gilt aber eher für die Produktion im Team als für ein Endprodukt. Und die Nicht-Notwendigkeit von Registern – da bleibt man als Bibliothekar*in sprachlos …
[Dank an @stephanieseul.bsky.social für das Weiterleiten!]
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Jürgen Plieninger (1. Juli 2026). Blick aufs Verlagswesen. netbib. Abgerufen am 6. September 2026 von https://doi.org/10.58079/16hx1